Was ist ein Atemwegsinfekt (Erkältung)?

Die Nase läuft, der Hals kratzt, Kopf und Glieder schmerzen und das Fieberthermometer zeigt leicht erhöhte Temperatur. Die Erkältungsviren haben wieder zugeschlagen. Als Atemwegsinfekt (Erkältung) wird eine meist durch Viren verursachte Infektion der oberen Atemwege, also des Hals-, Nasen- und Rachenraumes bezeichnet. Infektionen der Atemwege gehören zu den häufigsten Krankheiten überhaupt. Erwachsene erwischt es laut Statistik drei Mal jährlich, Vorschulkinder bis zu acht Mal im Jahr.
Meist befallen die Viren zuerst die Nasen- und Rachenschleimhaut. Von hier können sie auf die Bronchien, die Nasennebenhöhlen oder die Rachenmandeln übergreifen. Unsere wichtigsten Schutzschilde vor den Übeltätern sind die feuchten Schleimhäute von Nase, Mund und Rachen. Durch die warme Heizungsluft und den mangelnden Luftaustausch haben die Viren im Winter leichtes Spiel.

Kranke Lunge bei einem Atemwegsinfekt (Erkältung)

Atemwegsinfekte ernst nehmen

Die echte Grippe wird durch Influenzaviren hervorgerufen und verläuft wesentlich schwerer als der Atemwegsinfekt. Beim Atemwegsinfekt klingen die Beschwerden nach einigen Tagen oft von selbst ab. Aber Vorsicht: Ist das Abwehrsystem durch die Virusinfektion geschwächt, kann zusätzlich eine bakterielle Infektion auftreten, z.B. Mandel-, Mittelohr- oder Lungenentzündung. Wenn es Komplikationen gibt oder die Symptome nach zwei Wochen nicht abklingen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

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Tipps zur Behandlung
Test Erkältung vs. Grippe